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04.01.2015

Porno zuhause gedreht - Mutter verliert Obhut

Ein nicht gerade alltäglicher Nebenerwerb hat einer 46-jährigen Frau in Italien das Obhutsrecht für ihre Kinder gekostet. Sie hat in ihren vier Wänden einen Pornofilm mit ihr als Hauptdarstellerin gedreht. Darüber haben sich nun die Richter erregt.

Das Jugendgericht in der norditalienischen Stadt Brescia hat einer 46-jährigen Frau noch vor Weihnachten die Obhut über ihre Kinder entzogen. Die Frau hatte bei sich zuhause in Ospidaletto, einem Dorf in der Provinz Brescia, einen Hardcore-Porno gedreht. Während dieser Zeit hatte sie die Kinder ins Schwimmbad gebracht. "Sie haben mir gesagt: Du kriegst 300 Euro, wenn du uns das Haus zur Verfügung stellst, 600 Euro, wenn du mitmachst." Mit ihren sechs (!) Sex-Szenen hat sie insgesamt 1'800 Euro verdient.

Nach einigen Monaten ist dieser Film im Internet aufgetaucht. Wie das 'Giornale di Brescia' schreibt, hatte insbesondere die erste Szene des Films die Gemüter erhitzt, wo man eine Frau aus dem öffentlichen Kindergarten des Dorfes kommen sieht.

"Der Gebrauch des ehelichen Heims zum Drehen pornographischer Filme stellt eine äusserst schwerwiegende Beeinträchtigung der moralischen Würde der Jugendlichen dar." So urteilten die Richter und verfügten den Entzug der beiden Jugendlichen (14 und 16 Jahre) von der Mutter. Dies nachdem ihr Ex-Mann, der nach der Trennung im April 2015 ausgezogen war, das Vorkommnis bei den Behörden gemeldet hatte.

Diese verteidigt sich: "Ich habe einen Fehler gemacht, aber ich habe es getan, weil ich Geld brauchte. Ich habe zu viele Schulden zu begleichen, zu denen mein Ex-Mann nicht beiträgt. Ich habe mit diesem Geld Rechnungen über 300 Euro und Steuern von 400 Euro bezahlt; es ist alles dokumentiert."

Ihr Anwalt hat bereits angekündigt, gegen den Obhutsentzug Rekurs einzulegen. Am 11. März werden nun die Kinder angehört.



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