Interessengemeinschaft von Männern

für Familie und Partnerschaft

Beraterordnung

Reglement über die Beratertätigkeit der IGM Bern

(Beraterordnung gem. Art. 5.3 der Statuten)

I Beratungsorganisation

Das Beraterteam organisiert sich grundsätzlich selbst.
Es organisiert das Beratungssekretariat (Versand Unterlagen, Formularwesen), den Telefondienst (Zeitungsinserate) sowie die Stellvertretung bei
Abwesenheit.

Die Berater melden neue Mitglieder unverzüglich dem Sekretariat, welches den Zahlungseingang kontrolliert und diesen den
Beratern mitteilt.

Die Berater sind angehalten:

- die Ratsuchenden nach bestem Wissen und Gewissen zu beraten.

- die Schweigepflicht strikte einzuhalten und die Akten sorgfältig unter Verschluss aufzubewahren.

- die Ziele der IGM Bern zu achten und zu fördern.

- dem Verein für zusätzliche Aufgaben zur Verfügung zu stehen.

- die Anlässe der IGM Bern regelmässig zu besuchen.

- unter sich regen Gedankenaustausch insbesondere über komplizierte oder schwierige Fälle zu pflegen.

- sich laufend über die Scheidungs- / Trennungsproblematik zu informieren und allenfalls auch auf eigene
  Kosten weiterzubilden.

- Abgaben an die öffentliche Hand und die Sozialwerke selbständig abzurechnen.

II Berater

Der Vorstand, mit einer 2/3 Mehrheit:

- akquiriert geeignete Berateraspiranten und ernennt Berater aus den Reihen der Vereins-mitglieder (davon
  ausgenommen: aktive Rechtsanwälte)

- sorgt für angemessene Ausbildung der Aspiranten und Berater

- teilt den Beratern ein festes geographisches oder Fachgebiet zu, wobei er Rücksicht auf die Wünsche des
  Beraters nimmt

- kann die Ernennung als Berater zurückziehen

- übt die Aufsicht über das Beratungswesen aus, wobei die Oberaufsicht der GV vorbehalten ist

- legt der ordentlichen GV im Rahmen des Präsidialberichtes einen kurzen Rechenschaftsbericht über das
  Beratungswesen vor

Bei unüberwindbaren Differenzen, Punkt röm. I betreffend, kann die einfache Mehrheit des Vorstandes (Stichentscheid Präsident) verlangen, dass die GV diese bereinigt.

III Spesenersatz

Den Preis für den Beratungsgutschein setzt der Vorstand fest.

Der Berater hat keinen Anspruch auf Spesenersatz, wenn der Gutschein nicht einbezahlt wird, er ist für das Inkasso / Mahnwesen selber
verantwortlich.

Der Spesenersatz aus dem Gutschein deckt die Erstberatung, allenfalls eine zweite Sitzung sowie weitere telefonische Auskünfte während eines Jahres mit einem Gesamtaufwand von ca. 1 – 3 Stunden ab.

Für weitergehende Leistungen sowie in jedem Fall für schriftliche Arbeiten vereinbart der Berater vorgängig mit dem Ratsuchenden je
nach Aufwand ein zusätzliche Entschädigung, und rechnet diese direkt mit dem Ratsuchenden ab.

IV Differenzen

Für die Bereinigung von Differenzen zwischen Ratsuchenden und Beratern ist grundsätzlich der Vorstand zuständig.

Der Empfänger von Reklamationen, in der Regel der Präsident, leitet diese unverzüglich an den betroffenen Berater weiter, welcher
versucht die Angelegenheit direkt zu bereinigen. Sollte ihm dies nicht gelingen, ist der Fall dem Vorstand vorzulegen, welcher mit einfachem Mehr (Stichentscheid Präsident) entscheidet.

Genehmigt durch die Generalversammlung vom 5. März 2007

Der Präsident:

Martin Messerli


Der Sekretär:

Hugo Schenk