Interessengemeinschaft  

für Familie und Partnerschaft

Willkommen bei der IGM Bern!

Ihre erste Anlaufstelle bei Trennung und Scheidung.

Die IGM Bern ist eine Interessengemeinschaft für Familie und Partnerschaft.

Sie wird von Menschen getragen, die selbst durch eine Trennung oder Scheidung betroffen sind.

Die IGM Bern...

  • betreut Betroffene vor, während und nach der Scheidung.
  • unterstützt menschlich, sozial und juristisch.
  • erstellt vollständige Rechtsschriften an die Gerichte und weitere Behörden
  • fördert die Neuorientierung der Betroffenen nach der Scheidung.
  • verfolgt und korrigiert die Rechtspraxis in Scheidungsfällen.
  • publiziert laufend Gerichtsurteile zum Thema Scheidung.
  • vertritt die Anliegen von Scheidungsfragen in der Öffentlichkeit.
  • ist eine Non-Profit Organisation und deshalb kostengünstig.

 

Wir sind politisch und konfessionell unabhängig und helfen Ihnen sofort.

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12.08.2018

Endlich Fakten: Breite Unterstützung für Doppelresidenz

Endlich Fakten: Breite Unterstützung für Doppelresidenz
Das deutsche Familienministerium hat in einer Umfrage Trennungseltern auf den Zahn fühlen lassen. Ein wichtiges Resultat, das die feministische Propaganda gegen die Doppelresidenz Lügen straft, ist die breite Anerkennung der Bedeutung der gleichwertigen Betreuung durch beide Elternteile.
Das deutsche Ministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (ja, keine Männer…) hat beim Institut für Demoskopie Allensbach eine Befragung von Trennungseltern in Auftrag gegeben, deren Resultate nun (endlich) vorliegen. Sie räumt mit einigen aus feministischen und anderen väterfeindlichen Kreisen kultivierten Mythen auf und belegt nun schwarz auf weiss, dass die Gesellschaft in Bezug auf die Emanzipation von Vätern wesentlich weiter ist als dies Behörden, Gerichte, Redaktionen und der Elfenbeinturm an den Universitäten wahrnehmen wollen.
Konkret wurden 603 Personen zu ihren Einstellungen und Lebensumständen in Bezug auf ihre Situation als Trennungseltern befragt.
Nur 36 Prozent der Trennungseltern betrachten die aktuelle Aufteilung der Betreuung als ideal. Für 44 Prozent ist sie lediglich eine akzeptable Lösung, 16 Prozent lehnen sie grundsätzlich ab. Am ehesten unzufrieden sind Väter, die bei der Betreuung wenig oder gar nichts übernehmen; von ihnen lehnen 35 Prozent die bestehende Aufteilung ab, nur 11 Prozent bezeichnen sie als ihre Wunschvorstellung.
Etwa die Hälfte der Trennungseltern würde sich für die eigene Familie eine Aufteilung wünschen, bei der beide Elternteile die Hälfte bzw. etwas mehr oder etwas weniger als die Hälfte übernehmen (51 Prozent). 48 Prozent der Trennungsväter fänden dazu eine Vergrößerung ihres Anteils an der Betreuung und Versorgung der Kinder ideal, 42 Prozent der Trennungsmütter eine Verringerung des eigenen Anteils. Diese Wünsche entsprechen tendenziell den Idealvorstellungen der Gesamtbevölkerung, die im November 2016 ermittelt wurden. Damals erklärten 77 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, auch nach einer Trennung sollten die Elternteile die Kinder am besten weiterhin gemeinsam betreuen und erziehen.
15 Prozent der Trennungseltern geben an, bei der Betreuung bereits jetzt ein entsprechendes Modell gewählt zu haben, bei dem Vater wie Mutter "große Teile der Betreuung der Kinder übernehmen". Für weitere 17 Prozent der Trennungseltern käme eine solche gemeinsame Betreuung in Frage. 52 Prozent der Trennungseltern schließen das Modell für sich aus, 16 Prozent äußern sich unentschieden.
Die Erwartungen an die gemeinsame Betreuung erfüllen sich oft: So berichten Trennungseltern, die gemeinsam betreuen, deutlich häufiger als andere über eine Berufstätigkeit beider Elternteile (87 gegenüber 75 Prozent) und deutlich seltener als jene über zu wenig Zeit für sich selbst. Über 90 Prozent der Eltern, die partnerschaftlich-gemeinsam erziehen und betreuen, geben deshalb gute (54 Prozent) oder sogar sehr gute Erfahrungen (39 Prozent) mit dem Modell zu Protokoll. Nur 2 Prozent der Nutzer berichten über eher schlechte Erfahrungen, 5 Prozent bleiben unentschieden. Auch die übrigen Trennungseltern nehmen das Modell tendenziell eher positiv wahr.
Die Studie belegt also auf der ganzen Linie, dass die Doppelresidenz ein Erfolgsmodell ist. Selbst im bisher streng väterfeindlichen deutschen Familienministerium weht mit der neuen Ministerin Katarina Barley ein neuer Wind: Sie ist selbst eine geschiedene Mutter, die ihr Kind gemeinsam mit ihrem Ex-Partner erzieht und deshalb solchen Erziehungsformen offen gegenüber steht.

Link zur Studie (mit vielen Interessanten Ergebnissen und Grafiken



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