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für Familie und Partnerschaft

Willkommen bei der IGM Bern!

Ihre erste Anlaufstelle bei Trennung und Scheidung.

Die IGM Bern ist eine Interessengemeinschaft für Familie und Partnerschaft.

Sie wird von Menschen getragen, die selbst durch eine Trennung oder Scheidung betroffen sind.

Die IGM Bern...

  • betreut Betroffene vor, während und nach der Scheidung.
  • unterstützt menschlich, sozial und juristisch.
  • erstellt vollständige Rechtsschriften an die Gerichte und weitere Behörden
  • fördert die Neuorientierung der Betroffenen nach der Scheidung.
  • verfolgt und korrigiert die Rechtspraxis in Scheidungsfällen.
  • publiziert laufend Gerichtsurteile zum Thema Scheidung.
  • vertritt die Anliegen von Scheidungsfragen in der Öffentlichkeit.
  • ist eine Non-Profit Organisation und deshalb kostengünstig.

 

Wir sind politisch und konfessionell unabhängig und helfen Ihnen sofort.

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19.10.2018

Nicht informiert – Vater verhindert Sitzenbleiben des Sohnes vor Gericht

In der Schweiz hat jeder Vater – egal ob mit Sorgerecht oder nicht - das Recht, von der Schule seiner Kinder über deren Lernfortschritte informiert zu werden. Das gilt auch in Italien. Weil eine Schule dieses Auskunftsrecht missachtete, hat das Verwaltungsgericht von Venedig nun die Verfügung des Sitzenbleibens eines Sohnes aufgehoben.
Der Junge verschiebt sich von Schule zu Schule, wie ein Ping-Pong-Ball, abhängig von den Bedürfnissen seiner getrennten Eltern. Zuerst in Gorizia, dann in Triest, dann wieder auf dem Lande. Die Schulergebnisse sind ebenso schwankend: Die erste Oberstufe versemmelt, dann jedoch im folgenden Jahr ohne besondere Vorkommnisse bestanden. Am Ende der zweiten Obestufenklasse ist wieder Ende Gelände. Doch dieses Mal sorgt das Verwaltungsgericht in Venedig für eine Promotion, das den Rekurs des Vaters gutheisst.
„Sie haben mich nicht über den fortschreitenden Mangel an Einsatz und Fleiss informiert“, so der Vater. Und die Richter geben ihm Recht:
"Die Schule hat gegen die genauen Anweisungen des Ministerial-Rundschreibens 5336/2015 verstossen, um die gemeinsame Elternschaft im schulischen Bereich zu schützen."
In der Tat hatten Lehrer und Schulleiter über die schlechten Leistungen des Jungen „ausschliesslich die Mutter unterrichtet, obwohl sie genau wussten, dass beiden Eltern das gemeinsame Sorgerecht innehaben“, so die Richter. Das Verwaltungsgericht unterstreicht, dass „der Schule die Schwierigkeiten des Jungen im Umgang mit der schwierigen Trennung Eltern sehr wohl bewusst waren, die in eine höchst konfliktbehaftete Situation mündete“.
Der Vater beantragte bei der Schulverwaltung, den Jungen mit sofortiger Wirkung in die dritte Klasse zu versetzen, sodass er im Juni die Abschlussprüfungen besuchen könnte. Dies jedoch nicht in der alten Schule, wo er nur Misserfolge sammelte, sondern an jenem Ort, an dem er letzten September eingeschrieben wurde.
Die unerwartete Beförderung ist der Höhepunkt eines beunruhigenden Zeitraums in Bezug auf das Engagement des Schülers: „Seine Lage hat sich im Laufe des Jahres verschlimmert, weil – so die Schule – er wenig Engagement, kaum Interesse und eine nicht kooperative Einstellung gezeigt hätte. Ungeachtet der Eingriffe der Lehrpersonen, welche die heikle Situation des Schülers verbessern wollten, war dieser nicht gewillt, seine Lage positiv zu beeinflussen, indem er entsprechende Ergebnisse gezeitigt hätte. Stattdessen hat er seine Lage durch wiederholte Fehlzeiten verschlimmert.“
Aus Sicht des Verwaltungsgerichts hingegen hat „das mangelhafte Verhalten der Schule den Vater aufgrund des Fehlens rechtzeitiger Informationen über die schulische Lage des Sohnes daran gehindert, aktiv Gegensteuer zu geben“, wie dies im Vorjahr geschehen war, das mit einem schulischen Erfolg bewältigt worden war, als der Junge vom Vater begleitet wurde und Fähigkeiten zum Aufholen an den Tag gelegt hatte.
„Er hat sehr mit sich gerungen, ob er sich an die Justiz wenden solle, um seine Rechte durchsetzen zu können“, so der Anwalt des Vaters. „Er ist aus Liebe zu diesem Jungen in diese Schlacht gezogen, dem er helfen wollte. Dies wurde ihm durch den völligen Mangel an Kommunikation verunmöglicht. Im einzigen persönlichen Gespräch mit den Lehrpersonen sprachen diese von allgemeinen Schwierigkeiten, die jedoch überwindbar seien. Er hat nur von den Ergebnislisten im Schaufenster der Schule vom Durchfallen seines Sohnes erfahren.



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